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Dossier spéciale: Echange TU-Dresde - IEP Rennes

Par agnesDernière modification 20/03/2007 15:28

 

Deux délégations en Saxe et en Bretagne

 

En novembre 2006 et en janvier 2007 deux délégations saxonnes et bretonnes sont venues dans la région de partenariat afin d’établir des rencontres avec la culture bretonne et saxonne ainsi que renforcer la coopération entre les deux régions.

 

La délégation saxonne qui est venue en Bretagne du 4 au 11 novembre était conduite par le professeur Ingo KOLBOOM, professeur à l’Université de Dresde et président de l’Association homologue de la Société des Amis du Jumelage en Saxe. La délégation était constituée de 17 étudiants de l’Université de Dresde, de futurs professeurs de français et de deux professeurs allemandes, Mme Maria LIEBER, professeur de la linguistique romane et Mme Silke JANSEN, professeur de la didactique romane à l’Université Technique de Dresde.

 

Ces nombreuses rencontres au fil de ce séjour ont permis d’établir des contacts enrichissants de différentes natures avec la culture bretonne. Les deux comptes rendus suivants de Boris VORMANN et de Juliane WARMUTH, Inke GREIFSMÜHLEN et Phillip GARCIA permettent d’avoir une impression plus précise de ce séjour en Bretagne.

 

 

Compte rendu de la mission en Bretagne, du 4 au 11 Novembre 2006


par Boris VORMANN


Um es vorweg zu nehmen, die Studienexkursion nach Rennes in der Bretagne vom 4. bis 12. November 2006, an der wir, 17 Romanistikstudentinnen und -studenten der Technischen Universität Dresden teilnehmen durften, war ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten.

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, Prof. Dr. Maria Lieber und Dr. Silke Jansen erlebten wir in Rennes und Umgebung Begegnungen, die (inter-) kultureller wie auch politischer Natur waren. Die betreuenden Professoren sowie auch die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft - beziehungsweise die Société des Amis du Jumelage Saxe-Bretagne - erlaubten uns, in verschiedensten Institutionen des französischen Bildungswesens an Debatten und Workshops teilzunehmen und die bretonische Kultur aus nächster Nähe kennen zu lernen.

 

Ein Vortrag Herrn Professor Kolbooms vor Schülern und Lehrkräften der Classes Préparatoires des Lycée Chateaubriand zur deutschen Identität entwickelte sich rasch zur lebhaften Diskussion unter Studenten, Schülern und Lehrkräften, Franzosen und Deutschen. Diese angeregte Causerie überraschte sicherlich einige unserer Studenten, war doch der Unterricht, den wir kurz zuvor an ebendiesem Lycée besuchen durften ein frontales Bombardement des Lehrers auf die Eliteschüler gewesen.

 

Insbesondere für die Studenten unserer Gruppe, die zusätzlich das Fach Deutsch als Fremdsprache belegen, war das Zusammentreffen mit französischen und internationalen Studenten für Französisch als Fremdsprache der Universität Rennes interessant. Da der Großteil unserer Gruppe ihr Studienziel darin sieht, eines Tages Lehrer zu sein, war gerade auch der Besuch der Ecole Nationale Supérieure de Chimie de Rennes spannend. Wir konnten dort einen Einblick in Fremdsprachenkurse für Chemiestudenten erhalten. Auch durch das Konzept der Ecole Nationale Supérieure de Chimie, ihre Studenten interdisziplinär auszubilden, wurde uns bewusst, wie weitläufig unser zukünftiges Berufsfeld sein kann.

 

Im Institut d’Etudes Politiques (IEP) beteiligte sich unsere studentische Gruppe, zusammen mit einem Kurs des an dieser Universität angebotenen deutsch-französischen Programms, an einem Workshop zum Islam. Die daraus resultierende, mitunter hitzig geführte Debatte behandelte den dänischen Karikaturenstreit und einen Vergleich der Integrationsproblematik in Deutschland und Frankreich. Der sich anschließende Abend mit bretonischer Musik und harmonisch vertonter Literatur half, die Gemüter zu beruhigen und neue Kontakte mit Studenten des IEP zu knüpfen. Es war der Abend, der für die meisten wohl den Höhepunkt der Reise darstellte.

 

Am selben Institut erläuterte Herr Professor Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom vor Politikstudenten des IEP die historische Bedeutung des 9ten und 11ten November für Deutschland, Frankreich und Europa. Viele unter uns waren über die mangelnde Debattierfreudigkeit der französischen Studenten verblüfft.

 

Die Einladung des Conseil Régional der Bretagne und der Empfang durch den Vizepräsidenten der Region ehrten uns in besonderem Maße. Der uns entgegengebrachte Respekt überstieg die Erfahrungen, die wir bis dahin als Humanisten sammeln durften.

 

Kulturelle Höhepunkte unseres Aufenthaltes waren der Stadtrundgang durch Rennes, der Besuch eines kleinen Verlagshauses, sowie der Besuch Saint-Malos und der Steilküste mit Studenten des IEP; alles Erlebnisse die unseren Aufenthalt in der Bretagne neben dem akademischen Programm abrundeten. Kurz vor der Rückreise nach Dresden bestaunten wir auf dem Wochenendmarkt die Lebendigkeit der Region, die sich uns in Form einer enormen Vielfalt an Gemüse-, Brot- und Käseständen, Fisch- und Fleischhallen feilbot.

 

Den Rahmen für unsere Bretagneexkursion bildeten zwei Übernachtungen in Saarbrücken, die uns dazu dienten, die lange Strecke zwischen Rennes und Dresden nicht in einem Schub bewältigen zu müssen. Gerade bei der Rückfahrt gab es den Anschein, dass uns vor allen Dingen das finanzielle Engagement der Professoren eine Übernachtung im Hotel sicherte und uns davor bewahrte, eine Nacht im Reisebus zu verbringen. Ähnlich waren uns einige der Ausflüge und Einsichten wohl nur durch den herausragenden Einsatz der Professoren möglich. 

 

Noch vielfach wurde in zahlreichen Gesprächen auf dem Universitätscampus und einem Nachtreffen der Exkursionsteilnehmer hervorgehoben, welche Fülle an Erfahrungen und Erlebnissen wir aus der Bretagne mit nach Dresden nehmen durften. Allein die Tatsache, dass für die nächsten Wochen ein weiteres Nachtreffen vereinbart wurde, lässt darauf schließen mit welcher Leidenschaft alle Beteiligten die Bretagne und somit auch die sächsisch-bretonische Freundschaft für sich entdeckten.

 

*****

 

 

Eine erlebnisreiche Woche in Rennes

 

Compte rendu écrit par Juliane WARMUTH, Inke GREIFSMÜHLEN et Philipp GARCIA

 

Als Höhepunkt eines Seminars über die Bretagne bei Herrn Prof. Kolboom, fand im November 2006 eine Exkursion nach Rennes statt, zu deren glücklichen Teilnehmern wir uns zählen durften.

Nach langer und anstrengender Fahrt bezogen wir die komfortablen Zimmer im zentral gelegenen Hotel CITA. Zudem erwartete uns ein breit gefächertes, interessantes Programm. Dieses war von unseren Dozenten in Zusammenarbeit mit den französischen Kollegen mühevoll vorbereitet und mit großem persönlichem Engagement gestaltet worden.

Dabei wurde zum einen Wert darauf gelegt, dass wir die Stadt mit ihren kulturellen und historischen Besonderheiten kennen lernen konnten, wie z.B. bei der Führung durch die Altstadt, dem Spaziergang im herrlichen Park von Rennes, einem Bummel über den Wochenmarkt Marché des Lices und der Besuch bei ENOЇA, einem kleinen Verlag...

Zum anderen beinhaltete die Woche zahlreiche Programmpunkte, bei denen wir Kontakte mit Studenten und Schülern knüpfen, aber auch unterschiedliche Institutionen kennen lernen konnten, welche am Ausbau der sächsisch-bretonischen Beziehungen beteiligt sind.

So tauschten wir uns mit französischen Kommilitonen der Université Rennes II aus, besuchten die ENSC, nahmen am Unterricht des Lycée Chateaubriand teil und diskutierten mit Studenten der IEP. Den Höhepunkt des offiziellen Rahmenprogramms bildete der Empfang im Conseil Régional.

 
Der Abend mit der bretonischen Band Escale Dédale bescherte uns musikalisch sowie  kulinarisch ein unvergessliches Erlebnis, das uns immer in Erinnerung bleiben wird.

Ein Besuch im Office de la Langue Bretonne ermöglichte uns einen Einblick in die Arbeit dieses Vereins, welcher sich mit der Erhaltung und Pflege dieser Minderheitensprache beschäftigt.

Den krönenden Abschluss unserer Exkursion stellte der Ausflug nach St. Malo bei herrlichstem Wetter dar.

 

An dieser Stelle möchten wir allen Organisatoren dieser unvergesslichen Woche danken, die einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der sächsisch-bretonischen Regionalpartnerschaft darstellt, dem noch weitere folgen mögen.

 

 

*****

 

De la même façon et comme cela a été déjà indiqué dans l’Editorial, une délégation bretonne est venue en Saxe du 22 au 27 janvier 2007. Cette délégation avait trois composantes :



· un groupe d’étudiants de l’IEP dirigé par Ulrike HUET

· le Proviseur du Lycée Chateaubriand Monsieur Joël BIANCO et Madame Joëlle Callou chargée des relations internationales au lycée Chateaubriand ,et, enfin,

· le Directeur des Relations internationales de l’Ecole de Chimie Pierre BRIEND avec Henri PATIN, professeur émérite et Directeur honoraire de l’ENSCR, autant que membre du Bureau du CCRRDT et Président de la SAJSB.



Les comptes rendus suivants des étudiants de l’IEP et de Mme CALLOU relatent les diverses expériences vécues pendant la semaine en Saxe.

 

 

Compte rendu de mission en Saxe

 

rédigé par Mme CALLOU, chargée des relations internationales au lycée Chateaubriand de Rennes

 

Mercredi 24 Janvier

Une frayeur : si le vol Rennes/Paris a bien eu lieu, mauvaise surprise à Roissy, le vol pour Leipzig est annulé vu les intempéries. Pierre Briend songe à envisager une solution par Berlin mais nouvelle annonce : le vol est rétabli, ouf !

Nous pouvons donc nous rendre dès 13h30 au lycée Anton Philipp Reclam à Leipzig où l’accueil a été très chaleureux, la proviseure, Madame Trotte, a répondu à nos questions et nous a fait visiter son établissement, les collègues de français, Mmes Jentsch et Bunke étaient également présentes. Nous avons de part et d’autre 6 élèves qui participent cette année à l’échange «  Brigitte Sauzay » et avons l’intention de continuer les échanges avec ce lycée.

 

Jeudi 25 Janvier

Il faut partir très tôt à Meissen car la neige tombe et les conditions climatiques se dégradent ! Nous avons rendez-vous avec le lycée d’élite Sankt Afra. Nous rencontrons le professeur de Français, Madame Dana Neefe, qui nous fait visiter son établissement : 300 élèves sélectionnés dans toute l’Allemagne vivent en internat et disposent de conditions de travail exceptionnelles ,dans un cadre tout aussi exceptionnel. Le lycée recherche des partenaires « Brigitte Sauzay » pour l’année prochaine. Nous n’avons pas pu rencontrer le proviseur du lycée retenu à Dresde à cause de la neige mais le contact avec Mme Neefe a été très bon.

 

L’après midi, nous atteignons Dresde grâce à la conduite tout en douceur de Pierre Briend. Nous devons nous rendre au lycée Romain-Rolland. Monsieur Hoffmann, le proviseur, nous attend, accompagné de Monsieur Schuhmacher, inspecteur de français. Encore un excellent accueil par un proviseur très francophile qui avait pris soin d’inviter les « anciens » et les futurs élèves « Brigitte Sauzay ». Autour d’un café, nous avons pu rassurer ceux que la perspective de passer 8 semaines au lycée Chateaubriand inquiète un peu. Nous avons 4 élèves concernés de part et d’autre. En revanche peu d’intérêt pour continuer le jumelage de classe à classe : la pression à cause du Zentralabitur dans la 12ème classe est trop forte et les élèves de Romain-Rolland font certes des voyages mais ne font plus d’échanges.

 

Vendredi 26 Janvier

A 8 heures, rendez-vous au lycée Sankt Benno, également à Dresde. Le proviseur , Monsieur Stefan Schäfer , accompagné du professeur de français Mme Müller, nous reçoivent avec beaucoup de gentillesse. Monsieur Schäfer consacre presque 3 heures de son temps à nous faire visiter son lycée conçu par l’architecte Benisch, celui qui a conçu le stade olympique de Münich. Le lycée nous impressionne beaucoup quant au projet d’établissement et à la philosophie qui en émane : l’éducation s’appuie sur 2 piliers :les arts et la dimension spirituelle. Nous avons un échange individuel et espérons pouvoir établir un échange de classe à classe qui remplacerait celui avec Romain Rolland qui , comme je l’ai évoqué, semble sérieusement battre de l’aile. Mme Barbara Müller est vivement intéressée, nous allons en discuter avec les collègues Abibac…

 

L’après midi est moins fructueux, Mariana Wagner, du lycée Luisenstift à Radebeul,

devait nous rencontrer au Coselpalais, hélas pas de Mariana, nous avons attendu une heure dans ce magnifique endroit ayant appartenu à la Gräfin Cosel qui a régné à la cours de Saxe et sur le cœur de Auguste Le Fort pendant 9 ans et a fini les 49 années qui lui restaient à vivre dans un triste donjon…Il faut parfois payer un lourd tribut pour rentrer dans l’Histoire…

 

Samedi 27 Janvier

Une promenade dans le quartier de Neustadt enneigé et il est temps de se rendre à l’aéroport de Leipzig où le vol est certes retardé mais pas annulé.

Le bilan est très positif, me semble -t-il, rien ne peut remplacer le contact direct. La chaleur humaine rencontrée, l’engagement des collègues et de l’administration laissent bien augurer de la suite de nos échanges.

 


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